
evo und Innovation gehören zusammen – seit nunmehr 40 Jahren. So lange ist die evo nicht nur zuverlässiger Versorger vor Ort, sondern ebenso Vordenker in Sachen zukunftsträchtiger Lösungen beim Thema Energie.
Nach Gründung der evo 1971 begannen umgehend die Planungen für ein neues Heizkraftwerk in Sterkrade. Schon damals setzte die evo vorausschauend auf das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Dabei produziert das Kraftwerk nicht nur Strom, sondern auch Wärme in Form von heißem Dampf. Mit diesem wird dann ein Fernwärmenetz betrieben.
Das erste Oberhausener Fernwärmenetz ging bereits zwei Jahre später in Betrieb. Von diesem Engagement profitiert die evo bis heute. Denn angesichts der aktuell tiefgreifenden Veränderungen unserer Energieversorgung kann die evo auf eine jahrzehntelange Erfahrung bei ressourcen- und klimaschonender Energieerzeugung zurückgreifen. Der Ausbau des Oberhausener Fernwärmenetzes ist nach wie vor ein aktuelles Thema. Derzeit wird der Stadtteil Osterfeld für die Fernwärme erschlossen.
Das Biomasse-Heizkraftwerk der evo ist das dritte Kraftwerk, das auf der Basis von KWK arbeitet, Mit der Verbrennung von nachwachsenden Rohstoffen und der gleichzeitigen Produktion von Strom und Fernwärme sparen wir jede Menge umweltschädliches Kohlendioxid ein. Wir leisten damit einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz in Oberhausen.
Doch die evo ist auch in anderen Bereichen aktiv. Auf dieser Seite bieten wir Ihnen eine Übersicht über unsere aktuellen Projekte.
Im Frühjahr hat die evo in Sterkrade ihr neues Biomasse-Heizkraftwerk in Betrieb genommen. Pro Jahr werden dort 40.000 Tonnen Landschaftspflegeholz verfeuert. Auch diese Anlage arbeitet nach dem besonders effizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-Prinzip. Rund 6.000 Haushalte werden jährlich so mit Strom und 3.500 mit Fernwärme versorgt. Das spart pro Jahr 20.000 Tonnen CO2-Emission ein.
Ansprechpartner bei Fragen zum Biomasse-Heizkraftwerk sind Ludger Küppers (T 0208 835-2910, E l.kueppers(at)evo-energie.de) und Arnd Mucke (T 0208 835-2529, E a.mucke(at)evo-energie.de).
Fertiggestellt hat die evo auch die Erdwärmeversorgung für eine Mehrgenerationen-Wohnanlage in Klosterhardt. Getragen wurde das Projekt von der AWO Oberhausen und der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Sterkrade mit technischer Unterstützung der evo.
Insgesamt 62 Wohnungen werden hier mit Erdwärme beheizt. Diese wird über elf Bohrungen von 55 Metern Tiefe nutzbar gemacht. Die evo hat dazu zwei Gas-Absorptions-Wärmepumpen installiert, die zu Spitzenlastzeiten durch einen Gas-Brennwert-Kessel unterstützt werden können. Auch die Warmwasserbereitung erfolgt durch Ausnutzung der natürlichen Erdwärme. Dies bringt eine jährliche CO2-Ersparnis von 24 Tonnen.
Auskünfte zu diesem Projekt gibt Bernd Schmidt (T 0208 835-2466, E b.schmidt(at)evo-energie.de).
Derzeit erprobt die evo eine sogenannte Mikro-KWK-Anlage in einem Feldversuch. Bei der Anlage handelt es sich um ein Mini-Kraftwerk, das nach einem ähnlichen Verfahren Strom und Wärme produziert wie etwa das Sterkrader Biomasse-Heizkraftwerk. Die Mikro-KWK-Anlage wurde in ein bereits bestehendes Gebäude installiert. Die Testphase läuft noch bis zum 31. Mai 2012. Ansprechpartner ist Ludger Küppers (T 0208 835-2910, E l.kueppers(at)evo-energie.de).
In Kürze startet auch der Praxistest einer Brennstoffzelle. Er ist auf voraussichtlich zwei Jahre ausgelegt. Wie die Mikro-KWK-Anlagen produziert auch die Brennstoffzelle sowohl elektrische Energie in Form von Strom, als auch thermische Energie in Form von Wärme. Auch hier ist Ludger Küppers (T 0208 835-2910, E l.kueppers(at)evo-energie.de) Ihr Ansprechpartner.
Im Bau befindet sich derzeit ein Seniorenheim, bei dem die evo eine thermische Solaranlage, ein Blockheizkraftwerk und einen Brennwertkessel liefert und betreibt. Auch hier kommt KWK-Technik zum Einsatz. Die 60 m² Solarfläche versorgen insgesamt 90 Zimmer. Die jährliche CO2-Ersparnis liegt bei 25 Tonnen.
In Kooperation mit der Emschergenossenschaft plant die evo die Errichtung einer Heizzentrale für die Gesamtschule Weierheide und 17 weitere THS-Immobilien. Damit verbunden wäre der Bau eines Nahwärmenetzes und einer Kältemittelleitung zur Abnahme von Energie aus dem Hauptabwasserkanal. Das Einsparvolumen läge bei rund 220 Tonnen CO2 im Jahr.
Auch im Neubaugebiet „Am Tüsselbeck“ soll eine weitere Heizzentrale inklusive Nahwärmeversorgung entstehen. Das geplante Blockheizkraftwerk würde insgesamt 90 Einfamilienhäuser versorgen. 45 Tonnen CO2 könnten so pro Jahr eingespart werden.
Auskünfte erteilt für beide Projekte Ludger Küppers (T 0208 835-2910, E l.kueppers(at)evo-energie.de).
Eine Branche wie die Energiewirtschaft wandelt sich ständig. Veränderungsschübe schaffen neue Anforderungen und veränderte Kundenbedürfnisse. Darauf muss die evo reagieren: Wir geben uns nicht damit zufrieden, unseren Kunden ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit und Preisstabilität zu bieten. Unser Anliegen ist es auch, in Oberhausen mit modernen, innovativen Lösungen in den Bereichen Energieerzeugung und -effizienz nicht nur ökonomischen, sondern auch ökologischen Notwendigkeiten Rechnung zu tragen. Innovation ist der Motor eines erfolgreichen Unternehmens. Eine hohe Innovationskraft sichert auch die Zukunftsfähigkeit der evo.