Wir in Oberhausen
13. Mai 2020

Wie die evo die Corona-Zeit erlebt

Seit geraumer Zeit verändert die Corona-Krise nun schon unseren Alltag. Bei uns bei der evo ist das nicht anders und auch hier ist es zu einschneidenden Veränderungen gekommen. Wie Sie sicherlich bereits bemerkt haben, ist zum Beispiel unser Kundencenter auf der Christian-Steger-Straße für Besucher geschlossen. Sie können uns glauben: Der persönliche Kontakt zu Ihnen fehlt uns allen sehr! Der Austausch mit unseren Kunden von Angesicht zu Angesicht und das direkte Gespräch ist uns bei der evo ein großes Anliegen.

Trotzdem sind wir für Sie da!

Wir hoffen aber auch, dass sie mittlerweile ebenfalls festgestellt haben, dass die aktuellen Einschränkungen keineswegs bedeuten, dass wir nicht für Sie da wären. Im Gegenteil: Über unsere kostenlose Infoline mit der Durchwahl 0800 2552 500 erreichen Sie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite – ob bei Fragen zur letzten Rechnung, Tarifänderungen oder im Falle eines Umzugs. Auch die Ablesung Ihres Zählerstands ist kein Problem: Sollte dieser fällig sein, werden Sie postalisch informiert und Schritt für Schritt angeleitet, wie Sie die Ablesung selbst durchführen. Nicht zuletzt lassen sich in unserem Online-Kundenportal viele Anliegen erledigen – einfach, unkompliziert und sicher. Schauen Sie doch einfach mal vorbei.

Unser derzeitiger Alltag: So schützen wir Sie und uns

Wie vielleicht auch Sie selbst, Ihr Partner, Geschwister oder Eltern befindet sich ein Großteil unserer Belegschaft in der mobilen Arbeit. Das geht natürlich nicht bei jedem: Notwendige Arbeiten am Strom-, Gas- und Fernwärmenetz müssen durch unsere weiterhin durchgeführt werden, um uns allen eine sichere Versorgung zu gewährleisten. Für diesen Einsatz empfinden wir alle großen Respekt und sind sehr, sehr dankbar.

Dann haben Sie eventuell schon in der Zeitung oder den sozialen Medien gelesen, dass ebenfalls die Bauarbeiten an unserem neuen Blockheizkraftwerk – trotz allem – zügig voranschreiten. Erst kürzlich, Mitte April, konnte die Bodenplatte für das künftige Kraftwerksgebäude betoniert und geglättet werden. Direkte Anwohner haben von diesen Arbeiten sicher nicht nur aus den Medien erfahren. Das Betonieren und Glätten ging leider nicht gerade leise von statten. Wir haben uns bemüht, so zügig und effizient wie möglich zu arbeiten, möchten uns aber dennoch an dieser Stelle noch einmal für die Unannehmlichkeiten entschuldigen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, denn der Bau des neuen Kraftwerks ist letztlich ein wichtiger und großer Schritt in Richtung Versorgungssicherheit unserer Stadt und daher unumgänglich. Wir sind stolz, künftig weitere 5.000 Haushalte mit Strom und 10.000 weitere mit Wärme aus eigener Produktion versorgen zu können – und das dank des Energieträgers Erdgas und der innovativen Kraft-Wärme-Kopplung besonders effizient und umweltschonend.

Für die Kolleginnen und Kollegen, die weiterhin unermüdlich vor Ort für uns im Einsatz sind, ergreifen wir natürlich die notwendigen Schutzmaßnahmen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden mit einem Mund-Nasen-Schutz ausgestattet und das Angebot an Reinigungs- und Desinfektionsmitteln wurde drastisch erhöht. Wo es geht, heißt es: Abstand halten und Kontakte auf ein Minimum reduzieren. Denn die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Kolleginnen und Kollegen ist ein hohes Gut, das es zu bewahren gilt.

Und diejenigen, die von zu Hause aus arbeiten?

Hier erlebt wohl jeder seine eigenen Geschichten. Der eine oder andere ist Lehrer, Spielkamerad und Mitarbeiter der evo in einer Person und das auch noch zeitgleich, der andere teilt sich den mitunter begrenzten Heimarbeitsplatz mit seinem Partner oder seiner Partnerin, die ebenfalls von zu Hause arbeiten und statt des täglichen Gangs in unsere evo-Kantine ist eigene Kreativität am Herd gefragt. Zum Glück versorgt uns unsere Kantine täglich mit Rezepten! Eines haben wir alle gemeinsam: Wirklich jeder sehnt sich nach den Kolleginnen und Kollegen. Doch die persönlichen Kontakte einzuschränken ist wichtig, um die Krisenlage einzudämmen. Deshalb heißt es auch bei uns abwarten und durchhalten. Das nehmen wir bei der evo sehr ernst.

Natürlich sprechen und sehen wir uns trotzdem auf gewisse Weise. Wir telefonieren regelmäßig in unseren Teams und erkundigen uns auch bei Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen nach dem Stand der Dinge. Manchmal tut es einfach gut, die Stimme des anderen zu hören, statt eine Mail zu schreiben. Und sich zu sehen, ist natürlich noch viel schöner. Deshalb treffen wir uns regelmäßig zu Webmeetings, um wichtige Dinge zu besprechen und uns auszutauschen. Und ja, gelegentlich tun wir das auch in Jogginghose.

Informiert bleiben – aber richtig

Täglich erreicht uns ein schierer Schwall an Informationen zum Corona-Virus. Steigen die Fallzahlen oder sinken sie? Welche neuen Richtlinien werden verabschiedet? Wie verhalte ich mich korrekt? Bei dieser wahren Flut an Informationen ist es schwer, den Überblick zu behalten und zudem können die vielen Nachrichten, die uns zum Virus ereilen, auch auf das Gemüt schlagen.

Deshalb haben wir uns bei der evo Folgendes überlegt: Täglich trifft sich ein ausgewählter Pandemiestab bestehend aus Vorstand, Führungskräften und Sicherheitsfachleuten aller Bereiche zur Telefonkonferenz und trägt für die Belegschaft die wichtigsten Informationen zusammen. Diese werden dann in einem Newsletter zusammengefasst, den jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin erhält – egal ob vor Ort oder zu Hause. Wir berichten über alle aktuellen Themen bei der evo, damit alle Kolleginnen und Kollegen sich gut informiert und abgeholt fühlen. Das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, auch wenn man sich nicht mehr täglich sehen kann. Wir informieren über die gegenwärtigen Entwicklungen zur Krise in Oberhausen, sensibilisieren unsere Belegschaft darüber, wie man sich richtig verhält, worauf zu achten ist und wie man Körper und Geist in dieser schweren Zeit fit hält. Die richtige Information unserer Belegschaft ist uns wichtig, so können wir mit gutem Beispiel vorangehen und sind immer auf dem neuesten Stand – ohne in der Informationsflut unterzugehen.

Und vielleicht ist das auch ein Tipp an Sie:

Informieren Sie sich, aber richtig. Suchen Sie sich eine Quelle, der Sie vertrauen, aber schalten Sie auch mal ab. Versuchen Sie, das Leben weiterhin zu genießen. Lernen Sie aus dieser Zeit, die uns viel abverlangt, uns aber auch stärkt. Und vor allem: Bleiben Sie gesund.

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