Die evo treibt die Energiewende in Oberhausen voran

Mit dem geplanten Gasmotoren-Blockheizkraftwerk erzeugt die evo Strom und Wärme.

In den kommenden Monaten entsteht bei der evo das neue Gasmotoren-Blockheizkraftwerk (BHKW). In dieser Anlage wird zukünftig mit einem Wirkungsgrad von rund 90% jährlich Strom für 10.000 und Wärme für 5.500 Haushalte erzeugt. Neben dem bereits vorhandenen Heizkraftwerk am Standort der Danziger Straße und dem Biomassekraftwerk in Sterkrade, gewährleistet die evo somit die Energieversorgung der Stadt über drei hauseigene Produktionsanlagen.

Wichtig für die Energiewende: schnelle Versorger, wenn Windkraft und Solarenergie nicht zur Verfügung stehen

Die neue Anlage, sie soll bereits in der I. Jahreshälfte 2021 in Betrieb gehen, ist dank einer hochflexiblen Steuerungstechnik besonders variabel einsetzbar. Denn wenn Strom aus Windkraft oder Solaranlagen nur eingeschränkt zur Verfügung stehen, kann das neue BHKW schnell aushelfen und direkt vor Ort Strom erzeugen.

„Mit dieser hochmodernen Technologie investieren wir nicht nur rund 12 Mio. Euro in die Versorgungssicherheit Oberhausens, sondern leisten auch einen weiteren wichtigen Beitrag zur Energiewende“, erklärt Bernd Homberg (technischer Vorstand evo).

„Heute ist ein guter Tag für Oberhausen, denn wir geben den Startschuss für ein zukunftsweisendes Projekt. Die Freude verbinde ich mit einem großen Dank an die evo, die mit dieser Investition den Weg der nachhaltigen Energieproduktion konsequent weitergeht und gleichzeitig die Flexibilität der Energieversorgung im Stadtgebiet erhöht“, freut sich auch Oberbürgermeister Daniel Schranz.

Gebaut wird die neue Anlage von einem Konsortium bestehend aus der Zeppelin Power Systems GmbH und der Matthäi Bauunternehmen GmbH. Die Firmen konnten sich im Rahmen einer umfangreichen Ausschreibung durchsetzen.

„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, dass die evo uns mit der Beauftragung des Bauvorhabens entgegengebracht hat“, so die Projektleiter Robert Ehlers (Zeppelin Power Systems) und Marco Kozak (Mattäi Bauunternehmen). „Wir sind stolz an diesem zukunftsweisenden Projekt mitwirken zu dürfen.“

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