Alle Jahre wieder …

evo-Mitarbeiter leisten an den Feiertagen Schicht- und Bereitschaftsdienst

Nicht für jeden ist es selbstverständlich, die Weihnachtstage im Kreise der Familie zu verbringen. Polizisten, Feuerwehrleute oder auch Rettungssanitäter sind nicht selten auch an Weihnachten oder Silvester im Dienst. Doch nicht nur sie: Damit die Oberhausener Wohnzimmer wohlig-warm bleiben und die Christbäume im Lichterglanz erstrahlen, sind auch Mitarbeiter der Energieversorgung Oberhausen AG (evo) an den Feiertagen im Dienst.

„Etwa 25 Mitarbeiter aus dem Netzbereich und von der Kraftwerkstechnik haben Rufbereitschaft und für den Leitstand unserer Kraftwerke gilt selbstverständlich der normale Drei-Schicht-Betrieb“, erläutert Bernd Homberg, technischer Vorstand der evo.

Rufbereitschaft

Die Kollege in Rufbereitschaft stehen auf Abruf bereit, falls es an den Feiertagen zu einem Stromausfall, zu einer Störung der Erdgas- oder Fernwärmeversorgung kommen sollte. „Insgesamt sind es 20 Kollegen aus allen technischen Bereichen bis hin zum Zählerbetrieb, die im Ernstfall zum Einsatz gerufen werden“, berichtet Bernd Hell, der im evo-Konzern für den technischen Betrieb des Stromnetzes verantwortlich ist. Hinzu kommen weitere fünf Kollegen der Kraftwerkssparte, die sich für den Fall einer Betriebsstörung in einem der drei Kraftwerke der evo in Alt-Oberhausen und Sterkrade zur Verfügung halten.

Schnell vor Ort

Kollegen, die Rufbereitschaft leisten, müssen im Bedarfsfall so rasch wie möglich zum Einsatzort kommen. Zwar müssen sie während ihrer Bereitschaftszeiten nicht, wie etwa Feuerwehrleute, auf dem Werksgelände der evo bereitstehen, sondern können durchaus zuhause bei ihren Familien sein. Um die Reaktionszeiten jedoch so gering wie möglich zu halten, nehmen Mitarbeiter im Bereitschaftsdienst in der Regel schon ein voll ausgerüstetes Baustellenfahrzeug mit nach Hause. „So können unsere Techniker im Bedarfsfall direkt von zuhause aus zum Einsatzort fahren und schnellstmöglich mit der Störungsbehebung beginnen. Damit halten wir die Unannehmlichkeiten für unsere Kunden so gering wie möglich“, so Bernd Hell.

Leitstand

Die Kollegen, die auf dem Kraftwerksleitstand der evo arbeiten, sind hingegen in jedem Fall vor Ort präsent: „Dank der Jahresdienstpläne können wir aber sicherstellen, dass unsere Mitarbeiter reihum und abwechselnd vom Weihnachtsdienst betroffen sind“, berichtet Christian Basler, Leiter der Kraftwerkssparte der evo: „Auf diese Weise können sich unsere Mitarbeiter und deren Familien langfristig mit ihren Feiertagsplanungen auf die Dienstzeiten einstellen.“ Da die Kollegen, die gemeinsam Schichtdienst versehen, oftmals über Jahre hinweg immer in derselben Personenkonstellation Dienst tun, sind sie eng miteinander vertraut und begehen das Weihnachtsfest entsprechend gemeinsam „auf Schicht“. „Mit der Familie wird dann entsprechend vor- oder nachgefeiert – das hängt oft davon ab, wie alt die Mitarbeiter-Kinder jeweils sind“, weiß Christian Basler aus Erfahrung.

Wer also gewohnt ist, sein Weihnachtsfest arbeitsfrei und entspannt mit der Familie in einer beheizten Wohnung und vor einem strahlenden Weihnachtsbaum zu feiern, sollte neben zahlreichen Menschen im Polizei- und Rettungsdienst im Stillen auch an die Mitarbeiter der evo denken, die durch ihren Einsatz genau das sicherstellen.

Foto

Unser Foto zeigt unsere Kollegen (v.l.n.r.) Oliver Zischkau und Frank Korte während eines Dienstes in der Adventszeit auf dem evo-Kraftwerksleitstand an der Danziger Straße.

Hinweis

Dieser Text ist ursprünglich in der aktuellen Ausgabe 3/2018 unseres Kundenmagazins "neo" erschienen; diese können sie hier als pdf-Dokument lesen.

 

Daniel Mühlenfeld
Pressesprecher | T 0208 835-2294 | daniel.muehlenfeld(at)evo-energie.de

Zurück