evo setzt Modernisierung des Standorts Danziger Straße fort

Modernes Gasmotoren-BHKW ersetzt Öltanks und Verwaltungsgebäude erhält neue Fassade

Die evo investiert weiter in ihren Standort an der Danziger Straße. Zuletzt waren dort bereits eine neue Zentrale für das Löschsystem des Kraftwerks, eine neue, automatisierte Zufahrt zum Werksgelände und eine neue Photovoltaik-Anlage entstanden.

Jetzt stehen aktuell zwei weitere Projekte an: „An Stelle zweier alter und nicht mehr benötigter Öltanks werden wir ein modernes und hocheffizientes Gasmotoren-Blockheizkraftwerk (BHKW) errichten“, erläutert Bernd Homberg, technischer Vorstand der evo: „Und schließlich werden wir in diesem Jahr die Fassade unserer Hauptverwaltung energetisch erneuern.“

Beide Maßnahmen sind Medien und Öffentlichkeit bereits grundsätzlich bekannt. Nun beginnen die ersten Arbeiten. Den Auftakt macht der Abriss der alten Öltanks, um Platz zu schaffen für das neue Gebäude, das künftig das BHKW beherbergen soll: „Wir starten die Demontage am Montag, 4. Februar“, schildert Christian Basler, Leiter der evo-Erzeugungssparte.

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis April andauern. Die Demontage umfasst Tanks, Auffangwannen und die alten Fundamente. Bereits im Vorfeld waren die Öltanks geleert und gereinigt worden. „Die Sicherheit der Umwelt genießt bei der evo höchste Priorität. Daher arbeiten wir mit einem Abbruchunternehmen zusammen, dass nach einem zertifizierten Arbeitssicherheits-Management-System (SCC) arbeitet. Zusätzlich werden die Arbeiten von einem externen Umweltsachverständigen überwacht“, macht Christian Basler deutlich, dass die evo sich selbst strenge Maßstäbe setzt. Mit der Abkehr vom Öl ist ferner eine erhebliche Reduzierung der CO2-Emissionen um bis zu 100.000 Tonnen pro Jahr verbunden; hinzu kommen vermiedene NOX- bzw. Stickoxyd-Ausstöße.

Während Öl als Energieträger unstreitig ein Auslaufmodell darstellt, sind die neuen Gasmotoren ein wichtiger Baustein, um die evo in Zeiten der Energiewende zukunftsfest zu machen: „Die hochflexible und sehr effiziente Anlage dient unter anderem der Wahrung der Versorgungssicherheit, wenn z.B. Erneuerbare Energie aus Wind und Sonne wegen Flaute und Bewölkung nicht ausreichend verfügbar sind“, erklärt Bernd Homberg die Bedeutung der neuen Anlage, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeitet und künftig bis zu 14.000 Haushalte mit Strom und 2.800 Haushalte mit Wärme versorgen wird.

Ähnlich zukunftsweisend ist die energetische Erneuerung der evo-Hauptverwaltung. Mit einer neuen Fassade in ortstypischer Klinkeroptik, neuen Fenstern und einer teilweisen Fassadenbegrünung tragen die Planungen gleich mehreren Bedürfnissen Rechnung: „Erstens: Wir setzen ein architektonisches Ausrufezeichen an einer zentralen Zufahrt zur Oberhausener Innenstadt, das sich optisch an die Klinkerfassade z.B. unserer historischen Kraftwerksfassade sowie weiterer Gebäude im Stadtteil anpasst“, betont Bernd Homberg: „Zweitens reduziert sich unser Energiebedarf künftig um rund 25 Prozent pro Jahr und drittens sorgt die Fassadenbegrünung für eine Verbesserung der mikroklimatischen Bedingungen an einem der verkehrsreichsten Orte in unserer Stadt.“

Für all dies hat die evo sich einen ambitionierten, aber realistischen Zeitplan gesetzt: „Parallel zum Abriss der Öltanks bis April 2019 folgt zwischen März und Oktober des laufenden Jahres die energetische Erneuerung der Hauptverwaltung“, skizziert Christian Basler die weiteren Abläufe: „Und schließlich folgt etwa ab Dezember bis zum Herbst 2020 der Neubau des Gasmotoren-BHKW.“

All dies ist verbunden mit einem erheblichen logistischen Aufwand: „Mit der parallelen Ab-wicklung aller Teilprojekte stoßen wir auf dem Werksgelände ohne Frage an Kapazitätsgrenzen, denn es braucht z.B. Platz, um Baumaterial vorzuhalten“, gibt Christian Basler einen Einblick in die organisatorischen Herausforderungen für die evo: „Zudem ist klar, dass insbesondere die Demontage der alten Öltanks nicht ohne ein gewisses Maß an Baulärm erfolgen kann.“ Aus diesem Grund hat die evo sich in diesen Tagen auch mit einem Informations-schreiben an ihre Nachbarn im Umfeld des Werksgeländes gewandt. Darin wurden alle Anwohner zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, wo Zeitplan und Baumaßnahmen detailliert vorgestellt und ihre Fragen beantwortet wurden. „Selbstverständlich stehen wir auch darüber hinaus für unsere Nachbarn gerne für Rückfragen zum aktuellen Stand der Baumaßnahmen zur Verfügung“, stellt Bernd Homberg klar – und ist sich sicher: „Mit diesen Maßnahmen stärken wir die evo als Unternehmen und werten den Standort Danziger Straße wirtschaftlich und optisch deutlich auf. Davon profitieren langfristig auch alle Anwohner im Umfeld.“

Nachbarn der evo, die Fragen zu den aktuellen Baumaßnahmen haben, können sich jederzeit an die Unternehmenskommunikation der evo (Daniel Mühlenfeld, T 0208/835-2294 oder E daniel.muehlenfeld@evo-energie.de) wenden.

 

Daniel Mühlenfeld
Pressesprecher | T 0208 835-2294 | E daniel.muehlenfeld(at)evo-energie.de

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