Innovative Energie-Lösungen für Osterfeld und Vondern

Innovation-City-Roll-out: evo engagiert sich für Klima und Umwelt

Im Rahmen des Projektes „Innovation City“ sind in den vergangenen Jahren in Bottrop umfangreiche Ideen und Konzepte entwickelt worden, wie in städtische Quartiere energetisch so weiterentwickelt werden können, dass Energieverbrauch und lokale Emissionen zum Wohle von Klima und Umwelt dauerhaft gesenkt werden können.

Inzwischen sind die Konzepte so weit gediehen, dass sie im Sinne von „best practice“-Lösungen auch auf städtische Quartiere in anderen Ruhrgebietskommunen übertragen werden – ein Folgeprojekt, das unter dem Schlagwort „Innovation-City-Roll-out“ bekannt ist. In diesem Zusammenhang wurde nun von Innovation-City-Geschäftsführer Burkhard Drescher für den Bereich Osterfeld und Vondern ein Quartiersentwicklungskonzept an Oberhausens Oberbürgermeister Daniel Schranz übergeben.

An der Umsetzung des Konzeptes für Osterfeld und Vondern wird auch die Energieversorgung Oberhausen AG (evo) beteiligt sein: „Wir freuen uns, mit dabei zu sein“, erklärt evo-Vorstand Hartmut Gieske: „Die energetische Quartiersentwicklung im Rahmen des Innovation City-Roll-out ist eine ebenso reizvolle wie anspruchsvolle Aufgabe – und damit genau richtig für die evo.“

Konkret hat die evo im Rahmen der Konzepterstellung Potenziale für eine Reduzierung des Energieverbrauchs und lokaler Emissionen geprüft: „Vor allem unsere hocheffiziente Fernwärme und dezentrale, quartiersbezogene Nahwärmelösungen bieten hier vielversprechende Chancen“, erläutert evo-Vertriebsleiter Gregor Sieveneck den Ansatz der evo.

Zum Hintergrund: Die evo-Fernwärme arbeitet unter Ausnutzung industrieller Prozess- und Abwärmequellen so effizient, dass für 100 Prozent Nutzernergie, die beim Verbraucher ankommen, lediglich 13 Prozent Primärenergie bei der Erzeugung benötigt werden: „Das ist auch im bundesweiten Vergleich ein Spitzenwert, den wir uns auch von unabhängiger Stelle zertifizieren lassen“, unterstreicht Gregor Sieveneck.

Weiteres Handlungsfeld der evo im Quartier Osterfeld ist das Thema Contracting. Dabei geht es insbesondere um die Erneuerung und Modernisierung von Heizungsanlagen. Dazu Gregor Sieveneck: „Wie wir alle wissen, ist die Energiewende nicht zuletzt eine Wärmewende. Wir brauchen innovative und ressourcenschonende Lösungen für alle Gegebenheiten. Favorit sind Fern- oder Nahwärme-Lösungen, aber wo das wirtschaftlich nicht darstellbar ist, braucht es alternative Konzepte – wie unsere bewährten Contracting-Lösungen.“ Konkret bedeutet das: Kunden, die ihre Heizungsanlage modernisieren wollen oder müssen, erhalten diese über die evo – gegen einen fixen monatlichen Betrag, der auch die Kosten für Betrieb und Wartung sowie die Brennstoffkosten enthält.

Und schließlich testet die evo in Osterfeld Mieterstrommodelle: „Hier betreten wir bewusst Neuland und setzen darauf, Erfahrungen zu sammeln“, verrät Gregor Sieveneck.

Dieses umfangreiche Paket überzeugte auch die Stadt Oberhausen, die nun mit der evo und der GE-WO Osterfelder Wohnungsgenossenschaft eG eine Zielvereinbarung zur Umsetzung des Handlungskonzeptes unterzeichnete: „Das integrierte energetische Quartierskonzept ist ein großer Gewinn für die BürgerInnen in Osterfeld/Vondern. Es eröffnet allen Beteiligten die einmalige Chance am klimagerechten Stadtumbau im Quartier teilzuhaben und den Stadtteil durch viele kleine und große Maßnahmen positiv hervorzuheben“, erläutert Oberbürgermeister Daniel Schranz.

Auch Sabine Lauxen, Beigeordnete für Umwelt, Gesundheit, ökologische Stadtentwicklung und -planung sieht in dem Konzept und der nun anstehenden Umsetzungsphase einen wesentlichen Beitrag die Klimaschutzziele der Stadt Oberhausen zu erreichen: „Insbesondere die energetische Sanierung von Gebäuden beinhaltet ein großes Potential, schädliche Treibhausgase zu reduzieren. Mit dem nun erstellten Konzept liegt ein weiterer Lösungsansatz vor, den Klimaschutz in Oberhausen zu stärken“.

Die evo sieht der Aufgabe mit Vorfreude entgegen, macht evo-Vorstand Hartmut Gieske klar: „Schon seit mehreren Jahren sind wir dabei, innovative Energielösungen für Oberhausen zu entwickeln und damit die Energiewende vor Ort voran zu bringen. Im Zuge dessen haben wir viele wertvolle Erfahrungen gesammelt, die wir nun gerne als Partner der Stadt Oberhausen in die Projektarbeit einbringen werden.“

Unser obiges Foto zeigt (v.l.n.r.): Hartmut Gieske (evo), Burkhard Drescher (Innovation City Management GmbH), Oberbürgermeister Daniel Schranz, Umweltdezernetin Sabine Lauxen, Wolfgang Hoffmann und Ulrike Schachner (beide GE-WO).

 

Daniel Mühlenfeld
Pressesprecher | T 0208 835-2294 | E daniel.muehlenfeld(at)evo-energie.de

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