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- Dynamischer Stromtarif
Dynamischer Stromtarif der evo
Stromkosten nach Börsenpreis.
Was versteht man unter einem dynamischen Stromtarif?
Die Börsenstrompreise schwanken stündlich. Durch innovative, intelligente Stromzähler ist es möglich, von flexiblen Marktpreisen zu profitieren. Unser Tarif "TOB-Strom Spot" ermöglicht es Ihnen, einen Vertrag abzuschließen, der sich permanent an den Börsenpreis anpasst.
Was Sie dafür benötigen?
Voraussetzung ist ein intelligentes Messsystem (iMs), welches Ihren Verbrauch misst und an die Energieunternehmen (Versorger & Netzbetreiber) weiterleitet. Alle weiteren Informationen und wie Sie an ein intelligentes Messsystem gelangen, finden Sie hier.
Sie müssen in unserem Kundenportal angemeldet sein:
Der dynamische Stromtarif auf einen Blick
Transparente Börsenpreise
Die Börsenpreise können Sie einen Tag im Voraus hier einsehen:
Monatliche Abrechnung
Sie wissen nach jedem Monat genau, wie hoch Verbrauch und Kosten sind und erfahren Ihren Verbrauch und Rechnungsbeitrag somit nicht erst in einem Jahr.
Gut für die Umwelt
Beziehen Sie 100 % Ökostrom aus erneuerbaren Quellen, inkl. zertifizierter Herkunftsnachweise.
Risiken Dynamischer Stromtarife
Bitte berücksichtigen Sie: Die Flexibilität des Tarifs ist auch mit einem gewissen Risiko verbunden. Wir geben alle Börsenpreise an Sie weiter. Das bedeutet, dass Sie sowohl von günstigen Strompreisen als auch von Rekordpreisen betroffen sind.
Ein dynamischer Tarif bietet keine Preisgarantien, also kein „Sicherheitsnetz“, dass Sie im Zweifelsfall auffängt. Wägen Sie deshalb die Vor- und Nachteile dynamischer Tarife für Ihre individuelle Situation ab.
Vertragsbesonderheiten
Preis
- Basis Spotmarktpreise – EPEX SPOT
- Die Berechnung eines durchschnittlichen monatlichen Strompreises erfolgt auf Grundlage eines allgemeinen Verbrauchsprofils und nicht des individuellen Verbrauchsverhaltens.
Zusammensetzung Arbeitspreispreis ct/kWh
Durchschnittliche Spotmarktpreise
+ Abwicklungspauschale
+ Ökostromaufschlag
+ Netznutzungsentgelte
+ Abgaben, Umlagen und Steuern
Zusammensetzung Grundpreis pro Monat:
Netznutzungsentgelte
+ Vertriebskosten
Abrechnung
- Abrechnung monatlich
- Abrechnung des Ist-Verbrauch anhand der Zählerstände bzw. gelieferten Verbrauchswerte
- elektronischer Rechnungsversand monatlich
Exemplarische Beispielrechnung
Bei der Darstellung handelt es sich um exemplarische Preise. Der durchschnittliche Spotmarktpreis ändert sich monatlich anhand der Börsenpreise.
Bei den Netzentgelten sowie Abgaben, Umlagen und Steuern sind Änderungen vorbehalten (derzeitiger Stand 01.01.2026).
| Durchschnittlicher Spotmarktpreis* Monate Januar bis Dezember 2025 | 9,35 ct/kWh |
| + Abwicklungspauschale | 2,00 ct/kWh |
| + Ökostromaufschlag | 1,00 ct/kWh |
| + Netznutzungsentgelte | 6,29 ct/kWh |
| + Abgaben, Umlagen und Steuern | 6,99 ct/kWh |
| Arbeitspreis gesamt netto | 25,63 ct/kWh |
| Arbeitspreis gesamt brutto inkl. 19 % Umsatzsteuer | 30,49 ct/kWh |
Netznutzungsentgelte inkl. Messentgelt** | 97,21 €/Jahr |
| + Vertriebskosten | 117,60 €/Jahr |
Grundpreis gesamt netto | 214,81 €/Jahr |
Grundpreis gesamt brutto inkl. 19 % Umsatzsteuer | 255,62 €/Jahr |
Der in Bezug genommene Spotmarktpreis entspricht dem von der European Network of Transmission System Operators for Electricity (ENTSO-E) derzeit unter der Bezeichnung „Transmission > Day-Ahead-Prices > Germany > BZN DE-LU“ (Zeitzone CET/CEST, Stundenpreise) veröffentlichten aus den Preisen der Auktionen am letzten Börsentag vor dem Tag der Lieferung ermittelten Tagesreferenzpreis für Stromlieferungen in der jeweiligen Stunde, umgerechnet in Cent/kWh. Dieser Tagesreferenzpreis des jeweiligen Handelstages für Lieferungen in der jeweiligen Stunde an der Strombörse EPEX SPOT SE ist derzeit unter Transparency Platform (entsoe.eu) unter der Bezeichnung „Bidding Zones > DE_LU > € Market > Energy Prices > SEQUENCE 2 – DAY-AHEAD“ veröffentlicht. Im Fall einer Entkopplung der Orderbücher der EPEX SPOT SE ist der Spotmarktpreis für die Dauer der Entkopplung auf der Internetseite der EPEX SPOT SE derzeit unter Marktergebnisse | EPEX SPOT einzusehen.
Intelligentes Messsystem bis einschließlich 6.000 kWh/Jahr.
Ihre Vor- und Nachteile
Vorteile
- Transparente Kosten
- Nutzen von niedrigen Börsenpreisen
- Monatliche Abrechnung
Nachteile
- Auch hohe Börsenpreise werden weitergegeben
- Die Grundlast (Menge an Strom, die über den Tag mindestens benötigt wird, z.B. für den Kühlschrank oder Router) ist auch in Spot-Hochzeiten notwendig.
- Keine Preisgarantie
Sie haben Interesse an einem Angebot?
Senden Sie uns einfach eine Anfrage über das entsprechende Formular:
Häufige Fragen:
Voraussetzung für die Nutzung eines dynamischen Stromtarifs ist ein intelligentes Messsystem (iMs) nach § 2 Nr. 7 des Messstellenbetriebsgesetzes, das durch den für Sie zuständigen Messstellenbetreiber installiert und in Betrieb genommen wird. Zusätzlich ist eine entsprechende Konfiguration des intelligenten Messsystems notwendig. Der Lieferant stimmt mit dem Messstellenbetreiber ab, dass dieser eine entsprechende Konfiguration vornimmt, soweit diese noch nicht eingestellt ist; dies kann einige Wochen dauern.
Wenn Sie noch kein intelligentes Messsystem haben, wenden Sie sich an Ihren zuständigen Messstellenbetreiber. Das ist in der Regel der örtlich zuständige Netzbetreiber, wenn Sie niemand anderen damit beauftragt haben.
Für weitere Informationen zu intelligenten Messsystemen wenden Sie sich gerne an den Ansprechpartner OB-Netz.
- Chancen: Es ist möglich von den Schwankungen auf dem Markt preislich zu profitieren. Ebenso sind Sie in der Lage sich stets über aktuelle Preisänderungen zu informieren.
- Risiken: Ebenso besteht allerdings immer das Risiko, dass ihre Rechnungen unerhofft stark ansteigen. Plötzliche Energiekrisen, Kriege/politische Konflikte, unvorhergesehene Naturereignisse sind ein ständiger Risikofaktor.
Strommengen, die kurzfristig lieferbar sind, werden grundsätzlich an der Börse gehandelt. In Europa ist dies der EPEX SPOT, der mit einem Aktienmarkt verglichen werden kann. Der Strompreis wird dort nämlich ebenfalls über Angebot und Nachfrage bestimmt, bedingt durch Produzenten und Anbieter, die ihren Strom dort kaufen und verkaufen.
Andere Faktoren, die den Strompreis bestimmen sind außerdem noch die Verfügbarkeit von Energiequellen (ökologischen) und aktuellen Gegebenheiten wie z. B. politischen Unruhen, Ressourcenknappheiten und ähnlichem.
Wollen Sie mehr dazu erfahren, können Sie sich auf der Seite des BMWi informieren oder direkt beim EPEX SPOT die Preise selbst im Auge behalten.
Ein dynamischer Stromtarif lohnt sich immer dann, wenn Sie Ihren Stromverbrauch aktiv in die günstigen Stunden verschieben können. Die Strompreise sind meist nachts sowie an sonnigen oder windigen Tagen am niedrigsten. Am Wochenende und an Feiertagen kommt es auch häufig zu niedrigen oder sogar negativen Preisen. Der Grund hierfür ist das hohe Angebot an eingespeistem Strom aus Photovoltaik, Wind und Kraftwerken bei einer gleichzeitig geringeren Nachfrage, da Gewerbe, Produktion und Industrie weniger Energie benötigen. Wenn Sie also beispielsweise Ihr E-Auto vorrangig nachts laden, die Wärmepumpe mittags bei viel Sonnenschein laufen lassen oder Ihre Waschmaschine am Wochenende starten, profitieren Sie direkt von den günstigeren Börsenstrompreisen.
Die Preise können stündlich schwanken, da sie sich direkt am Börsenstrompreis orientieren. An einem wind- und sonnenreichen Tag können die Preise sehr niedrig sein oder in seltenen Fällen sogar negativ werden.
Sie erhalten allerdings nur dann Geld für Ihren Verbrauch, wenn der Börsenstrompreis so stark negativ ist, dass er die gesetzlichen Steuern, Abgaben und Netzentgelte vollständig kompensiert. Beträgt der negative Strompreis beispielsweise -5 Cent/kWh und die fixen Drittkosten liegen bei 15 Cent/kWh, würde der Strom für Sie in der Betrachtung der jeweiligen Börsenstunde noch 10 Cent/kWh kosten.
In den Abendstunden, wenn die Nachfrage hoch ist, sind die Preise in der Regel am höchsten. Eine feste Preisspanne lässt sich nicht nennen, da die Preise von vielen Faktoren wie Wetter und Nachfrage abhängen.
Ein dynamischer Stromtarif lohnt sich vor allem für Haushalte, die ihren Stromverbrauch flexibel steuern können. Das sind insbesondere Besitzer von steuerbaren Großverbrauchern wie einem E-Auto, einer Wärmepumpe oder einem Stromspeicher. Indem Sie den Betrieb dieser Geräte gezielt in die günstigen Nachtstunden oder in sonnen- und windreiche Zeiten legen, können Sie Ihre Stromkosten aktiv senken.