LORA-NETZWERK

Weiterer Schritt zur Digitalisierung der Stadt

Als einer der ersten lokalen Energiedienstleister in NRW errichtet die evo ein flächendeckendes LoRa-Netz. LoRaWAN, die technische Abkürzung für „Long Range Wide Area Network“, ist ein kostengünstiges, energiesparendes und strahlungsarmes Funknetz. Es ist speziell für Anwendungen im Bereich des so genannten Internets der Dinge – Englisch „Internet of things“ oder IoT – geeignet.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: So können zum Beispiel Füllstände von Müllcontainern, Druckwerte oder Temperaturen von Heizungssystemen über Sensoren erfasst und dann per LoRaWAN übermittelt werden. Auch Umweltdaten wie Ozon- oder Feinstaubbelastung lassen sich so ganz einfach zentral erfassen. Auch im Bereich des Gebäudemanagements ergeben sich vielfältige Nutzungsmöglichkeiten:

  • Sind im Gebäude alle Türen und Fenster korrekt verschlossen?
  • Ist nach Feierabend oder am Wochenende die Heizungsanlage heruntergeregelt?

Die evo wird das LoRa-Netz zunächst für betriebsinterne Anwendungsfälle nutzen und erhofft sich hierdurch vor allem eine effizientere und kostengünstigere Datenübertragung. Für die Zukunft ist geplant, ortsansässigen Unternehmen LoRaWAN-basierte Services und Dienstleistungen anzubieten.

Die evo schafft wichtig Voraussetzung für die fortschreitende Digitalisierung in Oberhausen:

Da in Deutschland der Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit bislang eher auf dem Ausbau der Mobilfunknetze liegt, bietet das Thema LoRaWAN insbesondere klein- und mittelständischen Unternehmen Entwicklungschancen. 

Für Oberhausen hat die evo nun diese Chance gezielt ergriffen, denn sie versteht sich traditionell als wichtiger Infrastrukturdienstleister für die Stadt.

Kooperation mit Frauenhofer Institut UMSICHT

Dabei kooperiert die evo unter anderem mit dem ebenfalls in Oberhausen ansässigen Fraunhofer-Institut UMSICHT, das selber seit einiger Zeit Anwendungsmöglichkeiten rund um LoRaWAN erforscht: „Diese Kooperation unterstreicht einmal mehr die enge, vertrauensvolle und für beide Seiten sehr erfolgreiche Zusammenarbeit, die Fraunhofer UMSICHT und die evo seit nunmehr bald drei Jahrzehnten bei den verschiedensten Projekten pflegen“, freut sich Bernd Homberg, technischer Vorstand der evo und zugleich seit vergangenem Jahr Vorsitzender des Fördervereins von Fraunhofer UMSICHT.

Aufbau des Funktnetzes in Oberhausen

Die Errichtung des stadtweiten Funknetzes geschieht folgendermaßen: Die Funkeinheiten zum Betrieb des LoRa-Netzes, so genannte Gateways, werden verteilt über das Oberhausener Stadtgebiet installiert. Zu Beginn nutzt die evo dazu in erster Linie unternehmenseigene Standorte und Gebäude.

Mehr über uns und unsere Standortentwicklung in Oberhausen finden Sie hier: