// 24.05.2022

Update zum Crowd-Projekt für Saporishja

Die großzügigen Spenden bewirken bereits viel Gutes

Wir in Oberhausen
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Mit Beginn des Krieges in der Ukraine entstand weltweit ein unglaubliches Netzwerk der Solidarität und Hilfe. Auch in Oberhausen wurden zahlreiche Aktionen und Projekte ins Leben gerufen, um den betroffenen Menschen schnell und effektiv zu helfen.

Ebenfalls von dem Wunsch getrieben, Hilfe zu leisten, kam die Muth/Wagner GbR auf die Energieversorgung Oberhausen AG (evo) zu, um stellvertretend ein Projekt für die Ukraine auf der Oberhausen Crowd zu starten und nach sinnvollen Spendenempfängern zu suchen. Die Projektidee war geboren.

Nach kurzer Zeit meldete sich das Bertha-von-Suttner-Gymnasium mit der Idee, die Spendenübergabe an seine Partnerschule 46 in Saporishja zu übermitteln. Wenige Tage später sprang das Sophie-Scholl-Gymnasium mit auf, das ebenfalls eine Partnerschule in Saporishja hat. Es folgten zahlreiche Sonder-Fördertöpfe, mit denen Oberhausener Unternehmen das Crowd-Projekt zusätzlich unterstützten.

Das Ergebnis ist und bleibt überwältigend: 64.182,77 Euro wurden von 587 großzügigen Unterstützerinnen und Unterstützern gespendet – die größte Spendensumme, die auf der Oberhausen Crowd bislang erreicht wurde.

 

Aktueller Stand

Die Spendengelder sind mittlerweile ausgezahlt und wurden wie folgt verteilt:

15.000 Euro gehen an den Oberhausen Hilft e.V., um auch dieses schöne und wichtige Gemeinschaftsprojekt mit der Stadt Oberhausen zu unterstützen. Dieser Teil der Spenden wird verwendet, um geflüchteten Kindern Hausaufgaben-Hilfe, Sprach-Unterricht und weitere Unterstützungen zukommen zu lassen. Außerdem wird es in Zusammenarbeit mit dem Verein „Terres des Hommes“ ein großes internationales Kinderfest geben, um den geflüchteten Kindern in dieser schwierigen Zeit ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Jeweils 15.000 Euro wurden dem Bertha-von-Suttner- und dem Sophie-Scholl-Gymnasium übergeben, die das Geld nach bestem Wissen und Gewissen für geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer in Oberhausen einsetzen. Zur Erinnerung: Die Schülerinnen und Schüler beider Gymnasien haben Gastfamilien von früheren Schulaustauschen bei sich aufgenommen.

Hier wurden bereits einige wichtige Anschaffungen getätigt: vor allem Alltagsgegenstände wie Hygiene-Artikel und Kleidung werden benötigt. Es wurde aber zum Beispiel auch ein Laptop angeschafft, damit eine Ukrainerin ihr Studium auch hier in Deutschland fortsetzen kann. Das Geld wird außerdem verwendet, um Wohnungen zu renovieren und zu möblieren. Damit möglichst viele Menschen ein schönes, gemütliches Zuhause bekommen, werden die Investitionen genau abgewogen.

Der Rest des Geldes wird zurzeit noch verwahrt, soll aber so bald wie möglich an die beiden ukrainischen Partnerschulen in Saporishja gehen. Die Schulen hatten sich zu Beginn des Kriegs zu Zentren für humanitäre Hilfe entwickelt, können dieser Arbeit jetzt aber nicht mehr nachgehen. Das Geld soll daher nach Kriegsende für den Wiederaufbau zur Verfügung stehen.

 

Persönliche Worte

Die evo möchte sich bei allen Beteiligten am Hilfsprojekt für Saporishja noch einmal von Herzen bedanken. Unser Dank gilt allen, die sich für das Projekt engagiert und so selbstlos gespendet haben. Ihre Solidarität und Hilfsbereitschaft haben uns mehr als einmal zu Tränen gerührt.

Unser Dank gilt außerdem unseren Projektstarterinnen und -Startern: Uwe Muth, Heinz Wagner, den Schulleitern, allen Lehrenden und Schülerinnen und Schülern des Bertha-von-Suttner- und des Sophie-Scholl-Gymnasiums. Wir danken außerdem der vertriebskick‘ GmbH, der Agentur CONTACT, der Heirich GmbH, der Volksbank Rhein-Ruhr, der evelution GmbH und dem Dümptener Bauernhof für die Bereitstellung großzügiger Sonder-Fördertöpfe, die das Projekt zusätzlich unterstützt haben.

Autor:
Sabine Benter Pressesprecherin s.benter@evo-energie.de 0208-835 2299