// 05.03.2021

Elektromobilität: Die elektrisierende Art der Fortbewegung

Elektromobilität
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Elektromobilität ist vielerorts bereits unübersehbar: Im Straßenbild sind Ladesäulen zu sehen, Parkplätze werden speziell für E-Autos ausgestattet und insgesamt fahren immer mehr Elektroautos über die Straßen. Auch E-Roller und E-Bikes finden in der Bevölkerung großen Anklang. Elektromobilität könnte ein zentraler Baustein der politisch gewollten Energiewende werden, denn die herkömmlichen Antriebsformen werden heute und in Zukunft von der e-Mobilität abgelöst.


Was ist Elektromobilität?

Elektromobilität umfasst alle Straßenfahrzeuge, die mit einem elektrischen Antrieb fahren. Ihre Energie laden die Fahrzeuge in erster Linie über das Stromnetz auf. Neben rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen zählen auch Fahrzeuge zur Elektromobilität, die einen Elektromotor zusätzlich zu einem Verbrennungsmotor aufweisen (Hybrid). Auch Plug-in-Hybridfahrzeuge, die ihre Batterien über das Stromnetz aufladen, gehören dazu.

Die Definition der Elektromobilität inkludiert außerdem die Lade-Infrastruktur. Sie ist essenziell für die Energieversorgung von Elektrofahrzeugen. Greifen die Komponenten ineinander, ergibt sich ein stimmiges Konzept für eine nachhaltige strombasierte Mobilität.

Förderung der Elektromobilität

Der Staat beteiligt sich an den Kosten für E-Fahrzeuge und fördert damit die Verminderung von CO2-Emissionen. Er unterstützt die Investition in E-Mobility abhängig vom Nettolistenpreis eines Neufahrzeugs. Dabei werden finanzierte Fahrzeuge genauso gefördert wie Leasingfahrzeuge. Wer einen jungen Gebrauchten kauft, profitiert ebenfalls, sofern das Fahrzeugmodell auf der Liste der förderfähigen Fahrzeuge steht und bestimmte Voraussetzungen erfüllt.

Umweltprämien wie sie in der Vergangenheit für die Verschrottung von Fahrzeugen mit konventionellen Antrieben gezahlt wurden, gibt es inzwischen nicht mehr. Stattdessen hat sich die Bundesregierung dazu entschlossen, die Zuschüsse für den Kauf von Elektrofahrzeugen deutlich anzuheben.


Gründe für Elektromobilität

Der Staat beteiligt sich an den Kosten für E-Fahrzeuge und fördert damit die Verminderung von CO2-Emissionen. Er unterstützt die Investition in E-Mobility abhängig vom Nettolistenpreis eines Neufahrzeugs. Dabei werden finanzierte Fahrzeuge genauso gefördert wie Leasingfahrzeuge. Wer einen jungen Gebrauchten kauft, profitiert ebenfalls, sofern das Fahrzeugmodell auf der Liste der förderfähigen Fahrzeuge steht und bestimmte Voraussetzungen erfüllt.

Umweltprämien wie sie in der Vergangenheit für die Verschrottung von Fahrzeugen mit konventionellen Antrieben gezahlt wurden, gibt es inzwischen nicht mehr. Stattdessen hat sich die Bundesregierung dazu entschlossen, die Zuschüsse für den Kauf von Elektrofahrzeugen deutlich anzuheben.

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Status Quo in Deutschland

Seit 2009 steckte die Bundesregierung rund 3 Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung der Elektromobilität. Was konnte die Förderung bislang erreichen?

  • Im zweiten Quartal 2020 errang die Zahl der Anträge auf Kaufprämien für Elektrofahrzeuge einen neuen Rekord. Im Juli lag die Zahl der Anträge bei 19.993, im August bei 22.784 und im September bei 27.436. Die Rekordzahlen könnten auch mit der vorübergehenden Senkung der Mehrwertsteuer im Zusammenhang stehen, die den Kauf eines Fahrzeugs um weitere 3 Prozent vergünstigte.
  • Deutsche Hersteller bieten rund 60 verschiedene Fahrzeugmodelle mit Elektroantrieb, sodass Verbraucher eine attraktive Auswahl in unterschiedlichen Preisstufen vorfinden, zum Beispiel den Renault Zoe, BMW i3 oder den  Audi e-tron. Die steigende Akzeptanz in der Bevölkerung schlägt sich auf die Statistiken der Straßenverkehrsämter nieder. Diese verzeichneten im August 2020 über 16.000 neu zugelassene Elektroautos. Im August 2019 war es lediglich ein Drittel dessen. In Bezug auf die Neuzulassungen nehmen Elektroautos einen Anteil von 6,4 Prozent ein.
  • Hybridfahrzeuge wurden bis zum zweiten Quartal 2020 doppelt so oft zugelassen wie im Vergleichszeitraum 2019. Ihr Anteil lag damit bei 18 % der Neuzulassungen.
  • Das öffentliche Ladenetz weist derzeit rund 24.000 Ladestationen auf. Hier fordern Verbraucher mehr Engagement, damit Elektromobilität noch alltagstauglicher wird.

 

Um die Entwicklung der Elektromobilität auch im Bereich der Ladeinfrastruktur weiter voranzutreiben, bietet Deutschland weiterhin öffentliche Mittel für deren Ausbau an. Außerdem setzt der Staat auf steuerliche Vergünstigungen und forciert damit den Ausbau. Vor diesem Hintergrund prognostiziert die Nationale Plattform Elektromobilität, dass bis Ende 2022 rund 1 Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sein werden.

Unser Fazit

Elektromobilität boomt, Hersteller werfen neue Fahrzeugmodelle auf den Markt, immer mehr Verbraucher entscheiden sich für die umweltfreundliche Alternative. Gefördert vom Staat rollen bereits hunderttausende Autos und Zweiräder, Busse und Lieferfahrzeuge


Elektromobilität bei der evo

Auch die evo sieht die Vorteile und Chancen, die die Elektromobilität mit sich bringt. Bei der evo können Sie für ihr Elektroauto die passende Wallbox beziehen, so dass Installation und Ladestrom aus einer Hand kommen.

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