Energiespartipps von der evo

In einem Haushalt hängen zahlreiche Geräte am Stromnetz. Wir heizen, waschen oder kochen täglich und verbrauchen damit viel Energie. Sie können den Energieverbrauch mit ein paar einfachen Maßnahmen erheblich senken. Lesen Sie, mit welchen Energiespartipps und Tricks Sie im Haushalt Energie sparen können.

Was bedeutet Energiesparen und warum ist es so sinnvoll?

Energiesparen bedeutet, im Alltag bewusst mit dem persönlichen Energieverbrauch umzugehen. An vielen Stellen lässt sich unkompliziert Strom, Wasser oder Gas sparen, ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten. Wer Energie spart, schont die Ressourcen, belastet die Umwelt mit weniger Schadstoffen und entlastet die eigene Haushaltskasse. Das sind drei gute Gründe, die für einen bewussten Umgang mit Energie sprechen.

Strom sparen in jedem Bereich des Hauses

Strom lässt sich in jedem einzelnen Bereich des Haushalts sparen. Wir haben für Sie unsere besten Energiespartipps anhand der Wohnräume sortiert. So finden Sie sich schnell zurecht und können sie ganz einfach umsetzen.

Energiesparen in der Küche

  • Stellen Sie den Kühlschrank zwischen 6° C und 8° C und den Gefrierschrank auf höchstens -18° C ein.
  • Packen Sie wasserhaltige Lebensmittel wie Obst und Gemüse ein, bevor Sie sie ins Gefrierfach legen, um die Eisbildung zu reduzieren.
  • Tauen Sie den Gefrierschrank regelmäßig ab, weil die Eisschicht isoliert und der Gefriervorgang mehr Energie frisst. Ignorieren Sie die Abtaufunktion und stellen stattdessen einige Behälter mit heißem Wasser hinein. Dies ist energiesparender.
  • Befüllen Sie den Kühlschrank nicht mit warmen Lebensmitteln und lagern Sie diese auf Abstand. So verteilt sich die kalte Luft besser.
  • Öffnen Sie die Kühlschranktüren möglichst kurz. Pro geöffneter Minute braucht der Kühlschrank die 5-fache Zeit, um die Temperatur wieder zu senken. Bei 40 Türöffnungen am Tag zieht der Kühlschrank 30 % mehr Strom.
  • Nutzen Sie den Wasserkocher statt den Herd zum Erhitzen von Wasser. Dabei sollte nur soviel Wasser erhitzt werden, wie Sie benötigen.
  • Verschließen Sie den Kochtopf stets mit einem Deckel, damit die Wärme drin bleibt.
  • Kochen Sie clever und schalten Sie die Temperatur kurz vor dem Ende der Garzeit herunter. Die Restwärme reicht aus, um Gemüse, Kartoffeln, Nudeln oder Reis fertig zu garen.
  • Entscheiden Sie sich für die richtige Topfgröße. Ist die Platte größer als der Topf, wird mehr Energie verbraucht als nötig.
  • Wählen Sie nach Möglichkeit beim Backofen Umluft aus. Dann können Sie die Temperatur senken und Energie sparen.
  • Backen Sie ohne Vorheizen z. B. Aufbackbrötchen, Fertig- und Tiefkühlgerichte, Brot, Aufläufe, Kuchen und Fleischgerichte auf.
  • Öffnen Sie den Backofen während der Garzeit nicht. Das spart weitere Kilowattstunden.
  • Seit März 2021 gibt es ein neues Energielabel. Was bislang Energieeffizienzklasse A+++ war, entspricht nach heutigem Standard der Einstufung C oder D. Hintergrund ist, dass noch energieeffizientere Geräte auf den Markt gekommen sind. Achten Sie bei der Anschaffung neuer Geräte auf diese neue Codierung.
  • Befüllen Sie die Geschirrspülmaschine komplett, bevor sie sie starten. Schalten Sie das Sparprogramm ein. Dies läuft zwar länger, verbraucht aber weniger Energie.

Strom sparen im Schlafzimmer

  • Schlafen Sie bei kühlen 18° C und sparen dabei Heizenergie.
  • Ziehen Sie Vorhänge vor und dämmen so Wärmeverluste ein.
  • Schalten Sie stets das Licht aus, wenn Sie den Raum verlassen und nutzen Sie energiesparsame LED-Lampen. Dies gilt selbstverständlich auch für die anderen Räume im Haus. LED Birnen sparen im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen und Energiesparlampen bis zu 90 % Strom.
  • In den heißen Sommermonaten lässt sich das Schlafzimmer mit einem Ventilator kühlen. Dies verbraucht weniger Energie als eine Klimaanlage.

Jeder Tropfen zählt: Energiespartipps für das Badezimmer

  • Lassen Sie das Haar an der Luft trocknen statt zu föhnen
  • Die meiste Wäsche wird bei niedrigen Temperaturen sauber. Waschen Sie mit 60 Grad, verbrauchen Sie 50% mehr Energie im Vergleich zu einer 40-Grad-Wäsche.
  • Verzichten Sie auf den Wäschetrockner und nutzen einen Wäscheständer. Sofern Sie dennoch gelegentlich einen Wäschetrockner einschalten, achten Sie auf ein gereinigtes Flusensieb, da es die Trocknungsgeschwindigkeit und damit den Energieverbrauch beeinflusst.
  • Duschen Sie nur kurz und vermeiden Sie Vollbäder. Damit verbrauchen Sie wesentlich weniger Wasser.
  • Verwenden Sie Durchflussbegrenzer für den Wasserhahn. Dieser mischt dem Wasser Luft bei und reduziert den Wasserverbrauch deutlich.
  • Trennen Sie die elektrische Zahnbürsten vom Stromnetz, da ansonsten permanent Strom verbraucht wird.

Im Wohnzimmer ganz gemütlich Energie sparen

  • Öffnen Sie zum Lüften ein Fenster mehrmals täglich für 5 Minuten vollständig. Ständig gekippte Fenster sind echte Energiefresser.
  • Steht das Fenster offen, schalten Sie die Heizung ab.
  • Stellen Sie nichts vor die Heizkörper, sodass die warme Luft frei zirkulieren kann.
  • Verbannen Sie den energie-fressenden Stand-by-Betrieb aus dem Wohnzimmer (und aus allen anderen Räumen). Geräte wie die Hi-Fi-Anlage, das Fernsehgerät und andere haben einen Ein-/Aus-Schalter. Wenn Ihnen das zu lästig ist, nutzen Sie Steckerleisten mit Kippschalter und schalten die Elektronik darüber komplett aus.
  • Nehmen Sie unbenutzte Ladegeräte von der Steckdose, weil diese auch Strom verbrauchen, wenn kein Endgerät adaptiert ist.

Systematisch Energiesparen im Büro

  • Laptops verbrauchen weniger Energie als eine Workstation mit Monitor, Tower und Tastatur. Wenn es Ihnen möglich ist, steigen Sie auf einen Laptop um.
  • Wird ein Gerät zwischenzeitlich nicht gebraucht, schalten Sie es in den Energiesparmodus oder richten ein entsprechendes Energiespar-Profil ein. Schalten Sie außerdem WLAN und Bluetooth aus, wenn es nicht benötigt wird
  • Nutzen Sie einen Netzwerkdrucker mit mehreren Personen. Beim Drucken lässt sich die Druckqualität reduzieren. Das spart Tinte und Strom.

Die 10 größten Stromfresser im Haushalt

Im Haushalt finden sich viele elektrische Geräte. Im folgenden stellen wir Ihnen die zehn größten Stromfresser vor, bei denen sich ein bewusster Umgang mit Energie besonders lohnt. Die Angaben beziehen sich jeweils auf einen jährlichen Durchschnittsverbrauch in einem Drei-Personen-Haushalt.

  • 1. Durchlauferhitzer für Warmwasser

Der Durchlauferhitzer für die Warmwasseraufbereitung liegt auf dem ersten Platz. Der Verbrauch liegt zwischen 800 und 1500 Kilowattstunden, was sich ungefähr mit 200 bis 400 Euro bemerkbar macht.

  • 2. Der elektrische Herd

Der Elektroherd verbraucht im Schnitt 445 Kilowattstunden, was rund 115 € entspricht.

  • 3. Der Gefrierschrank

Der Gefrierschrank verbraucht im Schnitt 415 Kilowattstunden bei einem Kostenfaktor von ungefähr 110 €.

  • 4. Der Kühlschrank

Ein Kühlschrank verursacht einen Stromverbrauch von durchschnittlich 330 Kilowattstunden bei einer Kostenbelastung von ca. 85 Euro.

  • 5. Die Beleuchtung

Die Beleuchtung verbraucht ca 330 Kilowattstunden und kostet rund 63 €.

  • 6. Der Wäschetrockner

Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 325 Kilowattstunden kostet die Energie für den Wäschetrockner rund 84 Euro im Jahr.

  • 7. Der Geschirrspüler

Mit einem Verbrauch von rund 245 Kilowattstunden kostet der Strom für die Geschirrspülmaschine ungefähr 65 €.

  • 8. Waschmaschine

Die Waschmaschine benötigt etwa 200 Kilowattstunden, wobei der Strom mit 52 € zu Buche schlägt.

  • 9. Das Fernsehgerät

Der Fernseher verbraucht rund 190 Kilowattstunden und verursacht Stromkosten in Höhe von etwa 50 €.

  • 10. Laptop, PC, Konsole, Handy etc.

Geräte wie diese verbrauchen zwischen 150 und 200 kwH, so dass sie etwa 45 € an Stromkosten verursachen
 


Stromverbrauch online testen

Das Bundesumweltministerium hat eine Internetplattform entwickelt, die eine Stromsparberatung und einen Online-Check anbietet. Hier erfahren Sie zum Beispiel, welche Staubsaugermodelle besonders effektiv arbeiten oder welche Spülmaschinen zur Top-Klasse A+++ gehören.

Machen Sie den Test unter www.die-stromsparinitiative.de

Alternativ können Sie sich auch auf der Seite www.ganz-einfach-energiesparen.de informieren. Dahinter steht eine Initiative, der unter anderem der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW), der Deutschen Energieberaternetzwerk e.V. (DEN) und die EnergieAgentur.NRW angehören.


Extra-Tipp: Sparen Sie mit der evo-Kundenkarte auch in Ihrer Freizeit

Geld sparen durch geringeren Stromverbrauch ist großartig, mit der evo-Kundenkarte auch in der Freizeit sparen ist ein besonderes Geschenk für Sie. Besuchen Sie den Lichtburg-Filmpalast, den Movie Park Germany oder andere Attraktionen. Sie sparen dort und im Rahmen von insgesamt rund 3.000 Angeboten bei Vorlage der evo-Card bares Geld. Interesse? Dann können Sie als evo Kunde hier in der App Ihre evo-Card aktivieren.